Luckenwalde - Nadine Walbrach kandidiert fürs Bürgermeisteramt

Als Stadtverordnete mit dem Mandat der CDU ist sie 2014 in die Kommunalpolitik gestartet, jetzt will Nadine Walbrach Bürgermeisterin werden. Die 45-jährige vierfache Mutter und Unternehmerin kandidiert als parteilose Bewerberin.

Luckenwalde. Als Nadine Walbrach 2014 als Stadtverordnete mit dem Mandat der CDU in die Luckenwalder Kommunalpolitik startete, hat sie nicht geahnt, dass sie drei Jahre später mit dem hauptamtlichen Politiker-Job liebäugeln würde. Seit 26. Juni steht offiziell fest: Die 45-jährige gebürtige Luckenwalderin kandidiert zur Bürgermeisterwahl 2017. Zwar wird sie von ihrer Fraktion und den Luckenwalder Christdemokraten unterstützt, bewirbt sich aber als parteilose Kandidatin unabhängig von der Partei. Bis zum 19. Juli muss sie deshalb auf Formblättern sogenannte Unterstützungsunterschriften einholen.

Die vierfache Mutter ist gelernte Herren-Maßschneiderin, seit 24 Jahren verheiratet und seit 26 Jahren Inhaberin eines Luckenwalder Küchenstudios. Neben ihrem Engagement im Stadtparlament mischt sie als Schulelternsprecherin des Friedrich-Gymnasiums und im Stadtverband der DLRG mit. Seit März ist sie außerdem die Vorsitzende des Luckenwalder Stadtmarketingvereins.

Absurd und schmeichelhaft zugleich

„Weil ich mich so vielfältig einbringe und mit meiner Meinung nicht hinterm Berg halte, wurde ich tatsächlich von vielen Leuten ermuntert, für das Bürgermeister-Amt zu kandidieren“, erzählt die eloquente Unternehmerin. „Ich fand das anfangs absurd und schmeichelhaft zugleich“, gibt sie zu, „aber ich freue mich riesig, dass man mir so eine Aufgabe und die nötige Durchsetzungskraft zutraut.“

Ein Wahlprogramm will Nadine Walbrach nach dem 20. Juli vorlegen. Bislang hält sie sich mit ihren Vorstellungen zurück. „Aber es wird natürlich um die Themen gehen, für die ich bisher gekämpft habe – Kitaplätze, Familienfreundlichkeit, Wirtschaft, Ordnung und Sauberkeit“, sagt sie.

„Mehr Herzblut für diese Stadt“

Es sollen nicht zwingend die CDU-Positionen sein, die sie vertritt. „Ich will, dass Luckenwalde eine Wahl zwischen den Kandidaten hat und ich will alle Luckenwalder mitnehmen“, so Nadine Walbrach. Die Verwaltung laufe inzwischen in zu eingefahrenen Bahnen. „Wir brauchen wieder mehr Herzblut für diese Stadt“, ist sie überzeugt.

Ohne zertifizierte Verwaltungskenntnis ein Rathaus zu führen, traut sie sich zu. „Ich führe ein Unternehmen, eine große Familie und etliche Gremien und habe dabei jahrelang Erfahrungen gesammelt“, so Walbrachs Argument. Von Elinor Wenke

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 27.06.2017

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