Schallende Ohrfeige für die Flughafengesellschaft

CDU-Landtagsabgeordneter Danny Eichelbaum begrüßt das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes

Zu der gestrigen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes zu den notwendigen Schallschutzmaßnahmen für die Anwohner des Flughafens BBI erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum:

"Die Entscheidung des Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, die Flughafengesellschaft dazu zu verpflichten, vor Einbau von Lüftern ein Lüftungskonzept zu erstellen, ist sehr zu begrüßen. Es ist bedauerlich, dass wieder mal erst ein Urteil notwendig war, um ordnungsgemäßen Schallschutz für die Menschen in der Flughafenregion durchzusetzen.

Die Lebensqualität der Betroffenen ist ein hohes Gut, hier darf nicht auf Kosten der Menschen am falschen Ende gespart werden. Bereits die Umsetzung der regulären Schallschutzmaßnahmen lässt stark zu wünschen übrig. Wie die monatlichen Berichte der FBB zur Umsetzung des Schallschutzprogramms zeigen, geht insbesondere beim baulichen Schallschutz seit Monaten kaum etwas voran.

Dabei ist es für die Akzeptanz des Flughafens BER wichtig, dass alle Betroffenen den ihnen laut Planfeststellungsbeschluss zustehenden Schallschutz zeitnah erhalten. Hier ist auch die Landesregierung als Gesellschafter der FBB gefordert und darf sich nicht der Verantwortung entziehen. Es ist jetzt notwendig, dass die Flughafengesellschaft gründlich prüft, welche Konsequenzen aus dem Urteil zu ziehen sind. Nur durch einen Dialog auf Augenhöhe kann der Flughafen verloren gegangenes Vertrauen zurück gewinnen.“

Abgeordnete

Danny Eichelbaum MdL
Landtag Brandenburg, WK 23
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Sven Petke MdL
Landtag Brandenburg, WK 24
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Dr. Dietlind Tiemann
Mitglied des Deutschen Bundestages, WK 60
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Jana Schimke
Mitglied des Deutschen Bundestages, WK 62
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