Weiterer Plus-Bus nach Wünsdorf

Um die eingestellte Buslinie 618 zwischen Potsdam und Wünsdorf zu ersetzen, soll neben dem Plus-Bus zwischen der Landeshauptstadt und Ludwigsfelde ein weiterer bis nach Wünsdorf eingesetzt werden.

Unstrittig war das Thema Plus-Bus bis nach Wünsdorf in der Kreistagssitzung am Montagabend im Luckenwalder Kreishaus. Die CDU und die Freien Wähler hatten jeweils einen eigenen Antrag zu diesem Thema gestellt, der weitgehend dasselbe Ziel verfolgte: Die bis Ende 2017 vom Land finanzierte Busline 618 von Potsdam nach Wünsdorf soll neben dem bereits existierenden Plus-Bus zwischen der Landeshauptstadt und Ludwigsfelde noch durch einen weiteren Plus-Bus ersetzt werden, der von Ludwigsfelde über Zossen bis nach Wünsdorf führt.

Fehlende direkte Bahnverbindung

Die Freien Wähler zogen ihren Antrag zurück und überließen es dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Danny Eichelbaum, den Antrag zu begründen. Der wies darauf hin, dass Wünsdorf weiterhin der Sitz von wichtigen Landesbehörden ist. Und vom Mittelzentrum Zossen gebe es keine direkte Bahnverbindung nach Potsdam. Plus-Bus-Linien könnten die Mobilität der Pendler erhöhen.

100.000 Euro zusätzlich

Deshalb soll der Landkreis Teltow-Fläming nun gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft VTF prüfen, wie die Verkehrsanbindung für die Bürger von Zossen nach Potsdam verbessert werden kann. Als Voraussetzung dazu soll ab dem Fahrbahnwechsel 2018 eine Plus-Bus-Linie von Zossen nach Ludwigsfelde eingerichtet werden. Dazu seien zusätzliche Mittel in Höhe von 100.000 Euro vom Landkreis in den nächsten Haushalt einzustellen.

Land soll zuschießen

Zudem werden der Landtag und die Landesregierung dazu aufgefordert, den Landkreisen weitere finanzielle Mittel für die Einrichtung von Plus-Bus-Linien zur Verfügung zu stellen. Der Antrag wurde einstimmig bei zwei Enthaltungen verabschiedet.

Zossen darf keine eigene Linie betreiben

Laut den Freien Wählern kann die Stadt Zossen aus rechtlichen Gründen keine eigene Buslinie betreiben, weil der öffentliche Personennahverkehr Sache der Landkreise ist. So ist in diesem Fall der Landkreis Teltow-Fläming zuständig für die Finanzierung der Linie.

Allerdings habe das Land Brandenburg finanzielle Unterstützung signalisiert. Auch sprächen die Fahrgastzahlen für die Wichtigkeit dieser Busverbindung. mut

von Hartmut F. Reck

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 27.06.2018

Abgeordnete

Danny Eichelbaum MdL
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Mitglied des Deutschen Bundestages, WK 62
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